Corona-Hilfen

  • Befristete Eindämmungsmaßnahmen Land Brandenburg

    Gültig: 31.01.2021

    Befristete Eindämmungsmaßnahmen Land Brandenburg

    Gültig: 31.01.2021

    Brandenburg verlängert wegen der Pandemie den Lockdown bis zum 31. Januar 2021. Am 9. Januar ist die vierte Verordnung über die Corona-bedingten Eindämmungsmaßnahmen in Kraft getreten. Für den Bereich der Kultur im Land Brandenburg ergeben sich gegenüber der dritten VO keine unmittelbaren Änderungen.

     

    FAQs in Bezug auf kulturelle Aktivitäten

    (Auswahl, Quelle MWFK, Stand 16.12.. Die Angaben stehen unter dem Vorbehalt, dass bei einem 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 200 weitere gezielte Schutzmaßnahmen gemäß dem Infektionsschutzgesetz getroffen werden.)

    Darf an Ballett- und Tanzschulen weiterhin unterrichtet werden?

    Der Unterricht an Ballett- und Tanzschulen kann nur stattfinden, wenn die Angebote nicht dem Sportbetrieb zuzuordnen sind, sondern ausschließlich unterrichtenden Charakter haben. Davon ist regelmäßig nur dann auszugehen, wenn es sich um Kursangebote im Bereich des künstlerischen Bühnentanzes handelt, die von einer Lehrkraft auf Basis eines Rahmenlehrplans oder eines nach Ausbildungsstufen aufbauenden Unterrichtskonzeptes (curricular) erteilt werden, der/das darauf ausgerichtet ist, die Teilnehmenden am Kurs pädagogisch-planmäßig auf berufliche Ausbildungen für Bühnentanzberufe (z.B. Aufnahmeprüfungen an Kunsthochschulen/berufsbildenden Einrichtungen im Bereich Tanz) vorzubereiten. Der Tanzunterricht ist mit jeweils bis zu fünf Schüler*innen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen zulässig (Abstandsgebot, Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalt; verpflichtendes Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, es sei denn, die Eigenart des Unterrichts lässt dies nicht zu, sowie das Erfassen von Personendaten in einem Kontaktnachweis).

    Dürfen künstlerische Ensembles weiterhin proben?
    Professionelle Musiker*innen, Schauspieler*innen und sonstige Künstler*innen dürfen weiterhin unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandregelungen in Ensembleformation proben. Der Probenbetrieb ist insoweit Teil der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit. Proben von Laienensembles sind untersagt.

    Können musikalische oder sonstige künstlerische Fortbildungen, Weiterbildungen, Qualifikationen und Prüfungen stattfinden?
    Präsenzangebote im Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsbereich sind nur mit jeweils bis zu fünf Schüler*innen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen zulässig (Abstandsgebot, Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalt; verpflichtendes Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, es sei denn, die Eigenart des Unterrichts lässt dies nicht zu, sowie das Erfassen von Personendaten in einem Kontaktnachweis).

    Können die Landkreise und kreisfreien Städte Potsdam, Brandenburg, Frankfurt O. und Cottbus, Maßnahmen beschließen, die über die Eindämmungsmaßnahmen hinausgehen?
    Ja, die Landkreise und die kreisfreien Städte haben im Benehmen mit dem für Gesundheit zuständigen Ministerium über die Vorgaben der SARS-CoV-2-EindV hinausgehende Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zu treffen, wenn und soweit dies wegen der örtlichen Besonderheiten oder aufgrund eines regionalen oder lokalen Infektionsgeschehens notwendig ist.

  • Außerordentliche November-, Dezemberhilfen des Bundes

    Außerordentliche November-, Dezemberhilfen des Bundes

    Die Bundesregierung unterstützt mit den Novemberhilfen Kultureinrichtungen und Soloselbständige, die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im November 2020 schließen mussten beziehungsweise beruflich nicht tätig sein konnten. Diese Hilfe wird nun entsprechend der Verlängerung der Schließungen bis zum 20. Dezember 2020 verlängert. Der Bund bietet mit dieser außerordentlichen Wirtschaftshilfe eine zentrale Unterstützung für Unternehmen, (Solo-)Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Einschränkungen besonders betroffen sind. Die Anträge auf November-/Dezemberhilfe können seit dem 25. November 2020 über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden . Die Anträge werden von der Investitionsbank des Landes Brandenburg bearbeitet.

    Detaillierte Informationen zur Antragstellung sind erhältlich auf der Website des Bundesfinanzministeriums oder direkt unter der Service-Hotline +49 30 526 850 87 des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesfinanzministeriums (Servicezeiten Mo-Fr 8:00 bis 18:00 Uhr).

    Antragsberechtigt sind alle betroffenen Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 30. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten.

    Mit der November-/Dezemberhilfe können 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im November bzw. Dezember 2019 gewährt werden. Soloselbständige können alternativ zum Umsatz im November bzw. Dezember 2019 den durchschnittlichen Umsatz im Jahr 2019 als Bemessungsgrundlage angeben. Antragsberechtigte, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, können als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung angeben.

    Leistungen aus anderen gleichartigen Corona-bedingten Unterstützungsprogrammen des Bundes – wie die Überbrückungshilfe – und Brandenburgs – wie die Corona-Kulturhilfe – werden auf die November-/Dezemberhilfe angerechnet. Ebenso wird Kurzarbeitergeld inklusive der Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen auf die November-/Dezemberhilfe angerechnet. Auch Zahlungen, die aufgrund der Betriebsschließung bzw. Betriebseinschränkung aus Versicherungen eingehen, werden auf die November-/Dezemberhilfe angerechnet.

    Stipendien – wie auch das Mikrostipendium I bzw. II – und Darlehen werden demgegenüber nicht auf die November-/Dezemberhilfe angerechnet.

    Erzielt der Antragsteller im November bzw. Dezember 2020 trotz Einstellung des Geschäftsbetriebs mehr als 25 Prozent des vorbenannten Vergleichsumsatzes, werden die Umsätze, die 25 Prozent übersteigen, auf die Umsatzerstattung angerechnet (Vermeidung von Überförderung).

    Die Anträge müssen elektronisch über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte gestellt werden. Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro allerdings direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
    Voraussetzung für eine Direktbeantragung ist ein ELSTER-Zertifikat. Detaillierte Informationen zum ELSTER-Zertifikat sind erhältlich auf dem ELSTER-Portal: https://www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl/hinweis2.

  • Hygiene-Handreichung für Veranstatler*innen

    Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

    Hygiene-Handreichung für Veranstatler*innen

    Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Land Brandenburg hat eine Hygiene-Handreichung zusammengestellt, die Einrichtungen bei der Öffnung und Durchführung von Brandenburger Kulturveranstaltungen unterstützten soll.

  • Fonds Darstellende Künste: #takecare (Neustart Kultur)

    Frist: 01.02.20

    Fonds Darstellende Künste: #takecare (Neustart Kultur)

    Frist: 01.02.20

    Für die in #takecare geförderten Vorhaben stehen die künstlerische Idee sowie ergebnisoffene und produktionsunabhängige Beschäftigungen im Mittelpunkt. Hervorgehoben werden inhaltlich-explorative Vorhaben, wie Recherchen zur Generierung von Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten ausgerichtet sind.

    Die stipendienartige Förderung richtet sich an bundesweit bemerkenswerte frei produzierende darstellende Künstler*innen. Bündelungen von bis zu 5 Personen zum gleichen Vorhaben sind möglich. Vorausgesetzt wird, dass die Antragstellenden in den letzten drei Jahren nachweislich in künstlerischen Leitungspositionen bzw. künstlerisch projektverantwortlich in mit Landes- oder Bundesmittel geförderten Projekten der Darstellenden Künste mitgewirkt haben oder alternativ ihre länderübergreifende Gastspieltätigkeit im selbstbeauftragten künstlerischen Schaffen belegen.

    Es gibt 3 Antragsfristen u d Förderzeiträume: Der Projektzeitraum für Projekte der Antragsfrist am 01. September 2020 endet am 28. Februar 2021, entsprechend für die Antragsfrist am 01. November 2020 am 31. März 2021 und für die Antragsfrist am 01. Februar 2021 am 30. Juni 2021. Antragstellung erfolgt ausschließlich online.

    Mehr Informationen

    Das Förderprogramm ist Teil von Neustart Kultur , dem Rettungspaket der Bundesregierung für den Kultur- und Medienbereich, finanziert aus dem Konjunkturpaket.

Kontakt

Landesverband
Freier Theater Brandenburg e.V.
Charlottenstraße 121
14467 Potsdam
+49 (0)331 · 28 05 20 7/8
post (hello@spam.com) freie-theater-brandenburg.de

 

Gefördert durch

 

 

Brandenburger
Erklärung der VIELEN

 

 

 

 

 

Newsletter

Neues Benutzerprofil erstellen