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Der Theaterautomat

Automatisches Miniaturtheater für eine Person von PRAGMATA

  • Radar - Festival für junges Figurentheater
    Pragamata: Der Theaterautomat (c) Richard Rocholl

In einer Miniaturbühne: ein Kopf, ein Kasten und ein sprechendes Metallauge. Objekte mit eigenem Willen: Scheren, Messer und Magneten. Dazu eine Fräse, tanzende Kugeln, flüchtige Klänge und suchende Lichter, alles gelenkt von einem allumfassenden Algorithmus. „Der Theaterautomat“ kombiniert mechanisches Theater mit digitalem Objekttheater. Jeweils nur eine Person setzt alles in Gang und verbringt zehn Minuten jenseits der Realität in einer Umgebung aus Maschinen, Automaten und Apparaturen. Inmitten digitaler Allmächtigkeit und ihrer scheinbaren Unkontrollierbarkeit wird seine Rolle als autonomes Wesen dabei neu definiert.

PRAGMATA wurde 2015 von der bildenden Künstlerin Alpha Angelina Kartsaki und dem Klangkünstler Sebastian Schlemminger gegründet. Ziel ihrer Arbeiten ist eine Verbindung von Objekttheater mit elektronischen Animierungsverfahren und Musik. Der Theaterautomat ist die bisher größte Produktion des Duos. Die allein von einem Computeralgorithmus gelenkte Vorstellung für eine Person erzählt mit belebten Objekten, Klängen und Lichtern von dem alltäglichen Zusammenleben mit Maschinen und Computern. Neben Einladungen zu diversen nationalen und internationalen Festivals wurde die Produktion von der Zitty Berlin 2016 als einer der zehn besten Inszenierungen in Berlin benannt. Neben theatralen Projekten entstanden zudem zahlreiche Installationen, Objektmanipulationen sowie ein Kurzfilm.

Konzept / Realisierung: PRAGMATA (Alpha Angelina Kartsaki & Sebastian Schlemminger)
Stimmen: Norman Grotegut, Alpha Angelina Kartsaki, Felix Koch, Manuela Neudegger
Foto: Richard Rocholl

Dauer: jeweils 10 Minuten für einen Zuschauer, in deutscher oder englischer Sprache

Eine Koproduktion mit der Schaubude Berlin

Radar

Festival für Junges Figurentheater  | 21. - Mo 24. Feb 2020

Mit Radar präsentiert das T-Werk gemeinsam mit der Schaubude Berlin ein neues Festivalformat, das Tendenzen und Formen des Jungen Figurentheaters in Deutschland aufzeigt. Neben abendfüllenden Stücken von WagnerHowitz Produktion, Alessandro Maggioni & mikro krit und den Retrofuturisten widmet das Festival einen Abend der besonderen Form des Lambe Lambe, einer Art Miniaturtheater für jeweils einen Zuschauer.
Ergänzend zum Abendprogramm zeigt die Schaubude Berlin mit ihrer Produktion „i ver-rückt !“ eine Kindertheaterinszenierung, die im Kontext des Festivals „Theater der Dinge“ entstand und sich spielerisch mit experimentellen Formen des Objekt- und Materialtheaters beschäftigt.
Die Schaubude Berlin zählt zu den wichtigsten Produktions- und Spielorten für zeitgenössisches Figurentheater und wurde 2017 für ihre vielfältigen Kooperationen, Festivals, Nachwuchsförderprogramme sowie ihre Angebote für alle Altersgruppen und ihre Genregrenzüberschreitungen mit dem Theaterpreis des Bundes als besonderer kreativer Motor Berlins ausgezeichnet.

Mehr Informationen: www.t-werk.de/festival-radar.31.de.html

Genre

Figuren- und Objekttheater

Bevorstehende Termine

  • Fr 21.02.
    18:00
    T-Werk
    14467 Potsdam
    Radar Festival
  • Sa 22.02.
    17:00
    T-Werk
    14467 Potsdam
    Radar Festival

 

Kontakt

T-Werk e.V.
Schiffbauergasse 4E
14467 Potsdam
Tel.: 0331 719139
Mail: kontakt (hello@spam.com) t-werk.de
Web: www.t-werk.de
Web: www.unidram.de

Künstlerische Leitung:
Franka Schwuchow, Jens-Uwe Sprengel

Kontakt

Landesverband
Freier Theater Brandenburg e.V.
Charlottenstraße 121
14467 Potsdam
+49 (0)331 · 28 05 20 7/8
post (hello@spam.com) freie-theater-brandenburg.de

Gefördert durch

 

 

 

 

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