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Vor dem Fest

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Saša Stanišić

  • Syb
    Symbolbild

Vor dem Fest ist nach dem Fest.

Vor dem Fest: In seinem preisgekrönten Roman schildert Saša Stanišić die letzte Nacht vor dem großen Fest in einem kleinen Dorf in der Uckermark – oder war es das Oderbruch? Jedenfalls ist es eine besondere Nacht. Eine Nacht voller Anspannung, die das Dorf nicht schlafen lässt. Eine Nacht angefüllt mit Geschichte und Geschichten, skurrilen Begegnungen und unverhofften Wendungen. Träumen, Hoffnungen, Erwartungen und Enttäuschungen. Es wird getanzt und getrunken, gestritten und versöhnt, aufgeräumt und entrümpelt, Abschied genommen und das Leben begrüßt. Ein Fuchs streift durchs Dorf, verfolgt ganz eigene Ziele und gehört doch dazu. Eine Hommage voller Poesie an das Leben und die Gemeinschaft im Dorf.

Nach dem Fest: 30 Jahre Mauerfall sind gefeiert, und immer noch gibt es abgehängte Dörfer, nicht nur in Brandenburg, gibt es Träume, aber auch Enttäuschungen, Hoffnungen und Zukunftsängste und den Trotz, sich trotz allem zu behaupten.

Christian Schmidts Inszenierung geht der Frage nach, was sich in diesen 30 Jahren verändert hat in Stanišićs Dorf, in den ostdeutschen Dörfern. Wie steht es um das Selbstverständnis, das Selbstwertgefühl der Menschen? Wo sehen sie sich im vereinigten Deutschland? Was ist aus ihren Erwartungen geworden, die sie mit der Wiedervereinigung verknüpft hatten? Welche Träume haben sie, welche Ziele, welche Zukunft sehen sie für sich und ihr Dorf? Wie stehen sie Fremden gegenüber?

Für einen Abend wird das Theater zur Dorfgemeinschaft, bestehend aus den Schauspielern und dem Publikum. Fünf Darsteller erzählen sich gegenseitig – und den Zuschauern – ihre Geschichte. Mit Tempo, Witz und Melancholie. Am Ende wird das Theater geöffnet. Darsteller und Zuschauer feiern ein gemeinsames Fest.

Credits

Es spielen
Anke Retzlaff
Catherine Stoyan
Raphael Käding
Hans Jörg Krumpholz
Jens Uwe Bogadtke

Regie
Christian Schmidt

Ausstattung
Hannes Hartmann

Musik
Raphael Käding

Dramaturgie
Nina Steinhilber

Video
Johannes Plank

Dauer etwa zwei Stunden, eine Pause, anschließend Fest mit Grill, Musik, Lagerfeuer und Gesprächen

Die Produktion wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und dem Landkreis Märkisch-Oderland.

 

Genre

Schauspiel

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