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+++ Freie Theater während CORONA +++

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Situation und den Verordnungen und Bemühungen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus entfallen alle Veranstaltungen und Vorstellungen bis voraussichtlich 19. April.

Sollten Sie als freie darstellende Künstler*innen oder Kultureinrichtung existentiell von Einnahmeausfällen durch den unterbundenden Vorstellungs- und Produktionsbetrieb betroffen sein, steht Ihnen die Geschäftsstelle des Landesverbands beratend zur Verfügung: telefonisch unter 0331 280 52 07 und per Mail an post (hello@spam.com) freie-theater-brandenburg.de.

An die Besucher*innen möchten wir die Worte der brandenburgischen Kultrministerin Manja Schüle richten: "Kultur lebt vom Miteinander. Deswegen mein Aufruf: Jeder kann mit kleinen Taten und Gesten zum Erhalt unserer kulturellen Vielfalt beitragen, mit Spenden, mit dem Kauf von Gutscheinen, mit dem Verzicht auf Erstattung von Tickets für ausgefallene Veranstaltungen. Brandenburg steht für Optimismus, Kreativität und Durchhaltevermögen – lassen Sie uns das gemeinsam beweisen.“ (PM 70, MWFK, 26.03.20)

Wir wünschen und hoffen, dass die ergriffenen Maßnahmen der resoluten Einschränkung unseres sozialen Miteinanders der eklatanten Verbreitung des Virus Einhalt gebieten und wir uns in absehbarer Zeit wieder unbefangen begegnen können. In diesen Tag wird uns der Wert leibhaftiger zwischenmenschlicher Kontakte, Begegnungen und Zusammenkünfte besonders bewusst.

Geschäftsstelle Landesverband Freier Theater Brandenburg

Potsdam, 26.03.2020

 

+++ Presseerklärung zum Thema „Freie Theater Brandenburg und Corona“ +++ vom 13.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch die sich unausweichlich weiterverbreitende Infektionskrankheit Corona werden gerade auch in Brandenburg alle Versuche unternommen, um Übertragungswege zu unterbrechen.

Theater leben vom Auftreten. Brandenburger Freie Theater hatten in der letzten Spielzeit 185.343 Zuschauer in 1.856 Vorstellungen. Es wurden mit über 3 Millionen Euro öffentlicher Förderung (Land und Kommunen) über 2 Millionen Euro durch Eintritte eingenommen.

Diese Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten ist aus berechtigten epidemiologischen Gründen  nicht möglich. Es werden  Schlösser, Kulturhäuser, Kinos, Verwaltungen, Theater und Stadien geschlossen.

Damit fällt für alle darstellenden Künstler jegliche Grundlage zum Broterwerb weg. Das betrifft sowohl öffentlich geförderte Künstler*innen als auch Künstler*innen, die ausschließlich durch Gastspiele in Brandenburg und darüber hinaus existieren. Aufgrund der prekären Einkommensverhältnisse und der häufigen Solo-Selbstständigkeit schmerzt jede fehlende Einnahme.

Wir bitten hiermit die Brandenburger Kulturpolitik, mit uns auf diese existenzbedrohende Situation durch Einnahmeausfälle zu reagieren. Wir hoffen, dass die von Publikums- und Einnahmeverlusten betroffenen Theater und Festivals nicht allein gelassen werden.  Es muss Lösungen für eingegangene Vertragssituationen geben. Kulturunternehmen stehen wie anderen Unternehmen in wirtschaftlichen Krisen finanzielle Hilfen der öffentlichen Hand zu. Sollte es zu weiteren spezifischen Unterstützungsleistungen für die Wirtschaft kommen, müssen diese auch der Kultur- und Kreativwirtschaft zu Gute kommen.

Wir gehen davon aus, dass in Kürze eine Umfrage durchgeführt wird, um die Verluste/Einnahmeausfälle systematisch zu erfassen und abzufragen. Wir, der Landesverband Freier Theater Brandenburg, werden uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass die Perspektiven der Freien Theater Brandenburg in diesem gemeinsamen herausfordernden Prozess wahrgenommen und berücksichtigt werden.

 

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Kontakt

Landesverband
Freier Theater Brandenburg e.V.
Charlottenstraße 121
14467 Potsdam
+49 (0)331 · 28 05 20 7/8
post (hello@spam.com) freie-theater-brandenburg.de

 

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